Inside Partner

Rechtsradikale Szene im Siegerland - 1990 bis heute

Eventbild

Datum: 05.10.2017 um 19:00

Veranstaltungsort: Johannes-Althusius-Gymnasium Bad Berleburg, Im Herrengarten 11
Im Dreiländereck liegend, war das Siegerland spätestens seit Anfang der 1990er Jahre eines der entscheidenden Gebiete, in denen sich Neonazis organisieren konnten. Siegener Neonazis waren in nahezu allen wichtigen Strukturen vernetzt. Sie organisierten Aufmärsche, arbeiteten in Parteien wie der FAP (Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei), in Gruppen wie der SAF (Sauerländer Aktionsfront) oder in späteren Jahren im Verbund der FNSi (Freien Nationalisten Siegerland). Ist die Bundesrepublik Deutschland inzwischen ein Ort der Willkommenskultur? Mitnichten! Allein in NRW wurden 2016 über 4.700 rechte Straftaten verzeichnet. Und mit von der Partie ist seit Anfang der 1990er immer wieder: das Siegerland und Umland. Ihr Referent, Gewerkschafter, Vertreter der "Respekt!" Initiative und Mitbegründer der DGB-Jugend-Initiative "Siegen Nazifrei", zeichnet in einem spannenden und kurzweiligen Vortrag Entwicklungslinien der Siegerländer Neonaziszene auf. Er hinterfragt anhand seiner Darstellungen die Selbstwahrnehmung der ganzen Bundesrepublik, denn wir müssen feststellen: Faschisten, Nationalisten und Rassisten hat es damals gegeben und es gibt sie auch weiterhin. In der Mitte der Gesellschaft. / Siehe auch: http://siegen-wittgenstein.de/vhs

Daten ohne Gewaehr

Kontaktdaten: 0271/333-1524